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Sehprobleme früh erkennen



Babys brauchen spezielle Brillen

Kaum auf der Welt, benötigt manches Baby schon eine Brille. Denn je früher das korrekte Sehen der Augen trainiert wird, desto besser ist es für das Kind.

Selbstverständlich gibt es spezielle Anforderungen an Babybrillen. Babys liegen zwar noch die meiste Zeit des Tages auf ihrer Kuscheldecke oder im Kinderwagen, doch wechseln sie oft von der Rückenlage über die Seite auf den Bauch, um eine neue Sicht auf die Welt zu bekommen.
 
Eine Brille fürs Baby sollte zwar fest am Kopf sitzen, darf aber nicht drücken, wenn der Kopf des kleinen Lieblings mal Deckenkontakt hat.
 
Ein weiches Silikon-Polster am Nasensteg als Auflage auf dem noch nicht ausentwickelten Nasenrücken des Kindes gibt den nötigen Halt. Damit die Brille nicht ins Rutschen kommt, umschließen weiche Bügel das Ohr. 

Je nach Art der Funktionsminderung und entsprechend des Alters und der körperlichen Anforderungen Ihres Kindes, liegen der Brillen-Wahl unterschiedliche Bedürfnisse und Voraussetzungen zugrunde. Hier finden Sie unterschiedliche Babybrillen-Konzepte. 

Die verschiedenen Detaillösungen sorgen für einen sanften Start beim Brille tragen und erleichtern Ihrem Kind und Ihnen das Leben. Jedes Modell gibt es in unterschiedlichen kindgerechten Formen und Größen. Ihr fachkundiger Augenoptiker berät Sie hierzu sicher gerne. 

Zur Auswahl stehen zudem unterschiedliche Farben und niedliche Designs – von unauffällig bis peppig.

Folgende Hinweise können ein Zeichen auf eine Funktionsminderung der Augen Ihres Kindes sein. Sie müssen kein definitives Indiz sein, sollten aber überprüft werden:

Ihr Baby macht keine Augenbewegung hin zum Licht, wenn Sie neben dem Köpfchen eine Taschenlampe an und ausschalten (1. Monat).

Sie führen vor den Augen des Kindes Gegenstände hin- und her, aber Ihr Baby nimmt sie nicht wahr (4. Monat).
Ihr Kind sucht nicht mit Augenbewegungen nach Mutter oder Vater (7. Monat).

Das Kind greift nicht gezielt nach Gegenständen (8. Monat).

Ihr Kind kann einen kullernden Ball nicht richtig greifen (12. Monat).

Ihr Kind schielt oder hält auffallend den Kopf schief.

Ihr Kind reibt sich ständig mit den Fingern an den Augen und zieht Grimassen.

Sie bemerken große, starre Pupillen auch bei starkem Lichteinfall.
 Ihr Kind verdreht die Augen, ohne etwas anzuschauen.
Sie stellen Veränderungen am Augenlid, eine trübe Hornhaut oder grau-weißliche Pupillen fest.

Die Augen Ihres Kindes zittern.
Ihr Kind reißt auffallend seine Augen auf.
Ihr Kind hat ständig entzündete, tränende oder verklebte Augen.
Das Kind stolpert leicht oder stößt oft an.
Es „klebt“ mit der Nase am Bilderbuch oder am Fernseher.

Besonderheiten Modell BAB IVB 08


Zum Schutz des Brillenträgers enthält die Fassung keine innenliegenden Metallteile,
Für alle Ausführungen besteht die Möglichkeit, den Blocksteg auszutauschen und so den optimalen Sitz zu garantieren.

Material
Die Brille ist aus dem Werkstoff TX5 gefertigt, welcher sehr leicht, flexibel und dennoch robust ist.
Die Oberfläche ist mit einem antiallergischen Lack beschichtet, sollte allerdings nicht mit Alkohol wie z.B. Spiritus gereinigt werden.
Für die tägliche Reinigung wird ein ph neutrales Spülmittel (sensitiv) oder Kernseife empfohlen.
Anpassung
Für die perfekte ergonomische Passform auf der Nase erhalten Sie die Blockstege in drei verschiedenen Größen (S+M+L).
Außerdem können die Bügellängen in verschiedenen Stufen gekürzt werden.

Besonderheiten Modell BAB IVB 07


Austauschmöglichkeit des Blockstegs.
Schnelle Reperatur durch Wechselscharniere am Bügel.

Die richtigen Brillengläser



In eine Kinderbrille gehören in jedem Fall dünne Brillengläser aus Kunststoff. Sie sind leicht, die Brille drückt nicht so schnell und die Bruchgefahr ist geringer. Damit reduziert sich die Gefahr von Augenverletzungen.

Keine Angst vor Kratzern:
Eine zusätzliche Hartschicht auf Kunststoffgläsern macht deren Oberfläche fast so widerstandsfähig wie die eines Mineralglases und ermöglicht damit eine lange Lebensdauer der Gläser. Sie müssen nicht so schnell ausgetauscht werden.

Besonders für Schulkinder ist eine Glasentspiegelung empfehlenswert. Sie reduziert die Reflexe auf den Gläsern. Solche Brillengläser wirken in ihrem Gesamteindruck viel unauffälliger und ermöglichen den Kleinen einen offenen Blickaustausch.

Tipps vom Experten


Babys an die Brille gewöhnen

Kinder lernen schnell, gewöhnen sich einfacher an Neues und merken rasch, was ihnen gut tut. Anfangs freut man sich noch über wenige Minuten, doch ist das Kind erst mal mit der Brille vertraut, klappt’s auch länger.

In der ersten Gewöhnungsphase gibt es einige Hilfestellungen für Eltern und Kind:

Zunächst sollte man versuchen, dem Kind während des Spielens oder beim Spaziergang die Brille aufzusetzen.

Hier ist das Baby abgelenkt, die Brille ist nicht das Einzige, worauf es sich konzentriert.

Wenn es die Brille herunterreißt, darf man das nicht als Ablehnung verstehen – auch Mützen werden immer mal wieder heruntergenommen.

Geduld ist gefragt und man muss es immer wieder versuchen, dann klappt es auch mit der Babybrille.